Schüler:innen und Schüler aus dem Raum Graz und Hartberg nehmen aktuell an einer vierteiligen Workshopserie teil. Neben dem Aufbau von fachlichem Wissen zur Energiewende steht jedoch vor allem eine Frage im Zentrum, für die gemeinsam mit den Schüler:innen Antworten gesucht werden: Welche Möglichkeiten gibt es für Jugendliche, um zu einer für sie wünschenswerten Zukunft im Kontext des Klimawandels und der Energiewende beizutragen? Neben dem Besuch eines Schülerlabors werden die teilnehmenden Schüler:innen mit einer Gemeinde vernetzt, die als Good-Practice-Beispiel für die Energiewende gilt, sowie in der Folge mit Personen aus ihrer eigenen Wohnregion, die sich in verschiedenen Bereichen der Energiewende einsetzen. So ergibt sich die Gelegenheit für die Schüler:innen Fragen zum Mitmachen an der Energiewende zu stellen, die in weiterer Folge gemeinsam in einem Abschlussworkshop ausgewertet werden.
Ein großes Anliegen ist es, Ergebnisse aus dem Projekt „WattsAhead“ alsbald auch an Lehrkräfte weiterzugeben. Gelegenheit dazu boten sich bereits im zweiten Projektjahr: Im Rahmen der DPG-Lehrerfortbildung in Bad Honnef (D) zum Thema „Klimabildung im Physikunterricht“ und im Zuge der Plus-Lucis-Fortbildungswoche in Wien stellte Florian Lienhart gemeinsam mit Judith Flatscher (Universität Innsbruck) einen Ausschnitt des Workshopkonzepts im Projekt „WattsAhead“ vor.